Weitere Friedhöfe



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Jüdischer Friedhof Mikulov

Die Friedhöfe im österreichisch-mährischem Grenzgebiet zeugen davon, wie tief die jüdischen Gemeinden in der europäischen Geschichte verankert sind. Manche der Friedhöfe im südmährischen Raum bestehen schon seit vielen Jahrhunderten. Die uralten, von Wind und Regen verwitterten Grabsteine sind Denkmäler einer längst vergangen Zeit. Doch auch die Friedhöfe im heutigen Niederösterreich - wie in Mistelbach und Stockerau - sind mehr als hundert Jahre alt und berichten von der tiefen Verwurzelung. Dass viele der ersten jüdischen Einwanderer ins heutige Niederösterreich in der alten, südmährischen Heimat begraben wurden, scheint naheliegend, einzelne Gräber noch auszumachen allerdings sehr unwahrscheinlich.

Da ich mich in den letzten Jahren In Bayern aufgehalten habe, seien Interessierten in diesem Abschnitt auch zwei Friedhöfe von uralten Gemeinden in Bayern nähergebracht:
Ichenhausen und der Alte Israelitische Friedhof von München. Wie Sie im Artikel über Bayern nachlesen können, führen die Spuren der jüdischen Gemeinde Ichenhausen sogar in den Bezirk Mistelbach.

Mögen die „Häuser der Ewigkeit“, wie Friedhöfe im Hebräischen oft genannt werden, für immer bestehen.